Unser Schulhund Karlson

Bei unserem Schulhund handelt es sich um Karlson. Er ist im Januar 2017 geboren und eine Mischung aus Golden Retriever und Labradoodle. Die Eltern und Geschwistertiere sind bekannt und entstammen einer kontrollierten Verpaarung. Die Kreuzung aus Golden Retriever und Labradoodle sorgt zum einen dafür, dass Karlson auf alle freundlich zugeht und die Kinder nimmt, wie sie sind und sich dennoch bei Bedrängnis zurückzieht. Zum anderen ist er dadurch gelehrig, ruhig und ausgeglichen.

Wenn Karlson in der Schule ist, hält er sich im Lehrerzimmer auf. Er nimmt maximal 2 Stunden pro Tag am Unterricht teil.

 

Der Kontakt mit dem Hund erfolgt nur in Anwesenheit und mit Erlaubnis der Halterin unter Berücksichtigung der vorher mit unseren Schülerinnen und Schülern erarbeiteten Regeln.

 

 

Wenn du Karlson begegnest, solltest du folgendes beachten:

1. Sei bitte leise und bewege dich langsam!

2. Nur ein Kind darf Karlson streicheln, nachdem es ihm „Hallo“ gesagt hat.

3. Frage bitte vor dem Streicheln Frau Rüder!

4. Nach dem Streicheln immer die Hände waschen.

5. Füttere Karlson nur, wenn Frau Rüder es erlaubt.

6. Wenn Karlson sich zurückgezogen hat und schläft, möchte er nicht gestört werden.

 

Ziele des Schulhundeinsatzes

 

Förderung des Selbstwertgefühls

  • vorbehaltlose Akzeptanz, unabhängig von jeglicher menschlicher Bewertung
  • Vermittlung von Zuneigung, Sicherheit, Geborgenheit und Wärme

Förderung der Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeit

  • Erlernen und Erkennen von Gestik und Mimik
  • eindeutige und klare Kommandos erteilen
  • Kommunizieren ohne Lautsprache
  • uneingeschränktes Anvertrauen von Erlebnissen und Gefühlen ist möglich
  • Anregung zur Kommunikation
  • hört geduldig zu

Förderung der sozialen Beziehungsfähigkeit

  • Entwicklung von Empathiefähigkeit
  • Rücksichtnahme, Verantwortungsbewusstsein und Respekt
  • erleichtert Kontaktaufnahme zu anderen Menschen
  • im Kontakt mit einem Hund erlernen Kinder Einfühlungsvermögen und Toleranzfähigkeit gegenüber Andersartigkeit und Individualität
  • reagieren auf die Stimmung des Menschen und spiegeln seinen emotionalen Zustand wider
  • Regeln werden akzeptiert und eingehalten
  • ablehnendes Verhalten seitens des Hundes wird bereitwillig akzeptiert

Förderung der Lebensfreude

  • Beobachten und Interpretieren tierischen Verhaltens
  • setzt Endorphine im Körper frei
  • Sorgen und Kummer rücken in den Hintergrund
  • Interaktion wird als lustvoll empfunden

 

Gleichzeitig Abbau von

– Ängsten

– Unausgeglichenheit

– Aggressivität

 

 

Weitere positive Effekte sind

– Reduktion von Blutdruck und Herzfrequenz

– Muskelentspannung

– Effekte auf Hormone

– positive Gesundheitseffekte