Die Wölfe

Klassenlehrerteam: Frau Niehoff und Frau Koglin

Sofies Ewigbrot

Es war einmal ein kleines Mädchen namens Sofie.

Sie lebte mit ihren Eltern und ihrer großen Schwester Clara in einem kleinen Dorf am Rande Wiens, einer großen Stadt in Österreich.

Sie führte dort mit ihrer Familie ein glückliches und behütetes Leben. Bis an einem Tag, an dem sich ihr Leben schlagartig änderte. Sofie war sechs Jahre alt als Diebe in ihr Elternhaus eindrangen. Aber leider ging nicht nur das Geld, sondern auch ihre Familie. Von diesem verfluchten Tage an lebte sie auf der Straße.

Zum Speisen hatte sie nur noch ein handgroßes Brot. Dies hatte der Bäcker ihr aus Mitleid geschenkt.

Doch nein, dass aß Sofie nicht. Das Brot wollte sie sich aufbewahren, bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie es am meisten brauchen würde.

Eine lange Zeit verging und Sofie litt unter einer schweren Grippe.

Es war ein kalter Winter und sie hatte nur ein leichtes Kleid an. Als Sofie nach einer kurzen Nacht erwachte, sah sie eine Frau in einem Rollstuhl an sich vorbei rollen.

Trotz ihres riesigen Hungers und der bitteren Kälte, beschloss Sofie schließlich, die Hälfte ihres Brotes der Frau zu geben. Voller Dank nahm diese das Brot in die Hand.

„Brauchen Sie noch etwas?“, fragte Sofie.

„Ach weißt Du, niemand kann mir mit meinem gelähmten Bein helfen.“, sagte die Frau und Sophie bemerkte, wie der Frau eine Träne die Wange runter lief.

Aber dann, auf einmal, verließ sie die Traurigkeit!

Und die Frau schrie auf einmal: „Ich kann meine Beine wieder spüren, es funktioniert. Vielen Dank gutes Kind.“

Sofie freute sich und ging voller Verwunderung früh schlafen.

In der Nacht träumte sie etwas Merkwürdiges. Sie lebte in ihrem Traum wieder glücklich mit ihrer ganzen Familie zusammen.

Am nächsten Morgen stellte Sofie überrascht fest, dass das Brot genau wie am Morgen zuvor aussah.

Mittags sah sie eine junge Dame, die weinte. Sofie gab ihr einen Teil ihres Brotes ab und fragte diese: „Warum weinen Sie?“

„Ach. Ich bin sehr schüchtern, musst Du wissen. Deswegen hatte ich bei einer Vorlesung einen Ohnmachtsanfall und habe mich bis auf die Knochen blamiert.“

Dann aß die junge Frau das Brot und erstrahlte förmlich vor Glück.

„Danke für das Wunderbrot. Ich weiß nicht, wie Du das gemacht hast, aber meine Angst wurde mir genommen.“ Die Dame strahlte über das ganze Gesicht. Kein Vergleich zu vorher.

In den nächsten drei Tagen wuchs das Brot immer weiter und half einem Erfinder ohne Ideen, einer Künstlerin ohne Phantasie und am Ende einer Familie ohne Zuhause.

Am Tag danach ging Sofie eine Runde spazieren. Sie traf auf einen Mann, der großen Hunger hatte. Sofie beschloss, ihm das ganze Brot zu geben.

Der Mann nahm das Geschenk dankend an. Mit gutem Gewissen schlief sie ein. Am nächsten Morgen fand sie sich in einem großen Haus wieder. Ihre ganze Familie war bei ihr und sie lebten ein schönes Leben. Der Erfinder hatte ein Obdachlosenheim gebaut und die Künstlerin hatte in diesem die Wände bunt angemalt.

 

Und wenn sie nicht gestorben sind,dann leben sie noch heute.

 

-Ein modernes Märchen-

-von Emma Sofie -

-Wolfsklasse-

-Winter 2026-

Bildquelle: Die Grafik wurde mit ChatGPT erstellt.

Der Weihnachtself - eine Geschichte von Emma

Teil 2